Search

Berlin Kollektiv

berlin for ex-berliner and exil-berliner

Tag

berlin

Berlin is not Manhattan, Culture column, Deutsche Welle

In Berlin, don’t mention the “G” word – gentrification. But is Berlin really about to turn into Manhattan? Deutsche Welle’s Stuart Braun has his doubts.

via Berlin is not Manhattan | Culture column | Deutsche Welle | 25.03.2011

 

Advertisements

Sverige toksatsar på modeveckan i Berlin.

Sverige toksatsar på modeveckan i Berlin – Dagens Media.

Sverige toksatsar på modeveckan i Berlin. Jo, det var dags att förstå att Stockholm ligger väääldigt “off” på EU-modekartan medan Berlin ligger så himla bra, som korsningen mellan nor- och sydeuropa, öst och väst… Iaf blir jag glad att läsa att svenska pengar fyller på Berlins kassan, de behöver det!

Mein Mauerfall

Mein Onkel Klaus ist ohne Zweifel die einzige Person, die ich kenne, die ein Paar Jahre seines Studiums in Berlin geopfert hat, um als Fluchthelfer durch die Bebauung von Tunneln aktiv zu sein. Seine Leistung kann man an vielen Stellen in Berlin sehen und lesen. Sein Erlebniss des Mauerfalls konnte man letzte Woche in der Welt lesen. Hier ist sein Beitrag.

Er bad einige Familienmitglieder zu erzählen, wie sie den Fall der Mauer erlebt haben. Hier ist meine Geschichte.

———–
Am 10. November 1989 ging ich wie jeden Tag die Treppe runter zur Cafeteria meiner Uni in Paris, Café in einer Hand und den (für Studenten kostenlosen) “Le Figaro” in der anderen. Habe mich in einer Sofa gesezt, ich kann bis zum Millimeter genau sagen wo sie stand. Der Fernseher gegenüber war aus. Es war ein Freitag, wir hatte die Nacht vorher gefeiert und desshalb nichts am Fernsehen oder Radio gelesen oder gehört. Auf der ersten Seite war zu lesen: “Berlin: le mur tombe” (Berlin: die Mauer fällt). Ich kann mich nicht erinnern, dass ich die Zeitung durchgeblättert habe, und habe diese Nachricht irgendwie nicht so klar aufgenommen, wie sie tatsächlich war. Es gab ja schon seit ein Paar Wochen oder Monaten heftige Bilder aus den Botschaften in Ungarn und CSSR, sowie Leipzig. Ich habe die Zeitung auf dem Sofa geworfen und bin zum ersten Unterricht gegangen. Der Groschen ist erst Stunden später gefallen. Ich weiss über Details nichts mehr, aber es war eindeutich, dass es unter Studenten eine gewisse Aufregung gab, oder war ich das nur? Auf jeden Fall wurde darüber gesprochen. Im Laufen des Vormittags ist meine innere Aufregung so gestiegen, dass es mir klar war etwas grosses war passiert. Erst später war der Fernseher in der Cafeteria an, aber an Bilder kann ich mich überhaupt nicht erinnern. Eigentlich an gar nichts mehr spezifisches über die Erreignisse. Ich war nur an einer einzigen Sache interessiert: wie komme ich so schnell wie möglich nach Berlin?

Am Wochenende habe ich dann mit Freunden telefoniert, dann auch mit meiner Cousine Uli. Sehr schnell hatten wir uns entschieden. Wir hätten unsere Sachen packen können und sofort hinfliegen/-fahren können, aber nein, das ging doch nicht, wir waren alle damit einverstanden, erst nach Weihnachten hinzufahren. Und das haben wir auch so getan. Am 26.12.1989 kamen meine Freunde Delphine und Francois mit dem Zug aus Paris, ich stieg in Köln ein, wir trafen auf Uli und Ayse, und erlebten eine der unglaubligsten Wochen meines (wahrscheinlich eher “unseres” Lebens) zusammen. Sylvester feierten wir unter anderen bei Freunden von Klaus und Ute am Ku’damm, und endeten am Brandenburger Tor. Die gesamte Woche war wie ein Traum bei minus 10 Grad.

Heute 20 Jahre später kann ich zurückblicken und feststellen: wäre der 9. November 1989 nicht passiert hatte ich wahrscheinlich nicht fast 10 meiner aufregendsten Jahren in der (inzwischen gewordenen) Hauptstadt verbracht. Die 90er in Berlin sind einfach unschlagbar und unvergesslich gewesen. Ich hätte Sara dort nicht getroffen und wäre nicht Vater von August (in Berlin geboren), Vincent und Albert. Ich würde mir seit 7,5 Jahren nicht ständig wünschen, dort zurück hinziehen zu wollen, was – egal wann aber mit hundert prozent wahrscheinlichkeit, lebend oder tot – eines Tages passieren wird!
Berliner Mauerfall - 1989

 

 

 

 

 

 

 

Wie habt ihr denn den Fall der Mauer am 9. November in Erinnerung?

Bye Bye Belleville…

Eben per Mail bekommen…

belleville Shop Berlin

LAST DAYS IN BELLEVILLE…
CLEARANCE SALE // buy everything but the kitchen sink
01.09.2009 – 30.09.2009 // Mi – Sa // 12:00 pm – 8 pm
////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////

Letztens hatte ich mit einer Designerin eines dieser Gespräche, in denen man
vom Hölzchen auf´s Stöckchen kommt. Wir sprachen über Mode, die Branche und Berlin und sie äußerte ihre Sorge über die aktuelle Fluktuation im Einzelhandel. Besonders viele avantgardistische Shops und Concept Stores würden momentan europaweit schließen. Sie fragte mich, ob dies ein Effekt der vermeintlichen Krise sei – ohne zu wissen, dass auch ich im Begriff bin meinen Belleville Store in den Schlussakt zu führen. Und tatsächlich ist in meinem Fall der letzte noch fehlende Impuls zu dieser Entscheidung der exorbitant schlechte Umsatz der vergangenen Monate gewesen.

Die Mode und ihre Handlanger sind Krisen gewohnt und ich habe in meiner nunmehr 10jährigen Zeit in der Branche noch nie einen Moment erlebt, in dem unabhängige Kreativschaffende nicht in mehrfacher Hinsicht am Rande ihrer Existenz lebten. „Die Mode bezeichnet die Permanenz des Wechsels. Sie selbst ist eine Dauerkrise.“sagt Silvia Bovenschen in „Die Listen der Mode“. Das Zitat hat zwar einen soziologischen Hintergrund, trifft jedoch ebenso ökonomisch zu. Denn welche Berufsguppe ist es schon gewohnt mit solch schlanken Strukturen und einer immensen Leidensbereitschaft zu arbeiten, wie es in den Kreativen Industrien – unter ihnen eben in der Modebranche – üblich ist? Mit den geringsten Mitteln und einer enormen Begeisterungsfähigkeit arbeiten hunderte Designer, Agenturen und Kreativschaffende motiviert an ihrer ganz persönlichen Idee einer schöneren Welt. Ganz klar; ich rede weder von der Großindustrie, noch von marketingorientierten Produktinnovatoren, sondern von den Produktidealisten, bei denen „die Sache“ an erster Stelle steht und die sich jahrelang erfolgreich davor drücken können, Projekte auf ihre Rentabilität zu prüfen.

Dennoch würde ich frei heraus behaupten, dass es der Independent Retail, also der konzeptorientierte und unabhängige Einzelhandel besonders schwer hat, denn er sitzt zwischen den Stühlen; auf der einen Seite die zart besaiteten Kreativen und auf der anderen der knallharte Handel mit der Auflage des sich drehenden Warenlagers. Die einen leiden unter dem Gefühl, dass die Händler unmoralisch mehr Geld an ihren Entwürfen verdienen als sie selbst, die anderen rechnen mit dem Daumen nach unten gerichtet vor, ob sich das mühsam erarbeitete Konzept jemals lohnen könnte. So schauen ambitionierte Shopinhaber selbst in rosigen Zeiten häufig auf einen angesichts des Aufwands relativ geringen Ertrag. Phasenweise wartet man vergeblich auf Kundschaft, weil es draussen entweder zu heiß oder zu kalt ist, es regnet, oder direkt vor der Tür monatelang eine Baustelle vor sich hin mäandert. Also bleibt man auf seinen Waren sitzen.

Umso dankbarer bin ich daher meinen treuen Stammkunden, die so oft und in Einkauflaune zu uns gekommen sind, denn durch Sie war das Glas immer halb voll und die Aussicht heiter. Wie oft dauerte ein achtstündiger Arbeitstag gefühlte 30 Minuten, weil man von einem intensiven Gespräch in die nächste lustige Runde stolperte, in der mir von Philosophen, Musikern, Journalisten oder Zahnärzten auf erhellende Weise die Welt erklärt wurde und auch ich ab und an selbst als Expertin gefragt war. Wenn mancher Kunde sich dankbar für die passende Beratung oder eine gute Qualität rückmeldete oder man gemeinschaftlich seltene aber dennoch auftauchende Probleme löste, bewegte man sich im Takt des großen Ganzen. Sehr gerne habe ich auch die Gelegenheiten auf den Messen genutzt, um mich mit Designern mit geschärftem Blick auf die eigene Disziplin auszutauschen. Manchmal wurde ich ganz hektisch, wenn ich bei einem neuen Label auf Beutejagd ging, um es als erste in Berlin zu präsentieren. Besonders stolz macht mich das von Anbeginn überdurchschnittlich motivierte Belleville Team. Alle haben mit ihrem Anspruch, ihrem Stil und ihrem Können einen wichtigen Teil dazu beigetragen, dass der Belleville-Store eben nicht nur ein schnöder Textileinzelhandel war, sondern ein Ort, an dem sich rege ausgetauscht wurde und an dem Meinungsvielfalt erwünscht war. Immer wieder staunten auch wir darüber, dass sich der Belleville-Store innerhalb einer halben Stunde in Belleville.fm verwandeln konnte wo plötzlich zu Livemusik Getränke an der Bar gereicht wurden; und wie oft wunderten sich im Gegenzug die Stammgäste einer Belleville.fm Veranstaltung, wenn sie den Raum am nächsten Tag und als Konsumtempel wiederentdeckten. Künstler haben sich in den vergangenen vier Jahren mehr als einmal in Belleville ausgetobt und in der letzten Zeit besuchten uns monateweise andere Shopkonzepte und passten sich angenehm wenig in das eigene Sortiment ein. Kurz: Wir haben viel ausprobiert. Geld verdient, haben wir selten.

Was also ist meine Antwort auf die sorgenvolle Aussage der Designerin bezüglich der sich verabschiedenden Stores? Na klar schubst die vermeintliche Krise viele Modeunternehmen über die Kante, aber diesen gefährlichen Platz haben sie sich schon selbstausgesucht. Ich würde mal behaupten, dass allen das Risiko jenseits des Mainstreams bewußt ist und ebenfalls glaube ich, dass wer sich für ein solches Unternehmen entscheidet kein allzu hohes Sicherheitsbedürfnis hat und im Gegenteil den beruflichen Erfahrungsweg mehr oder minder als das Ziel ansieht. Ich zumindest kenne niemanden, der zwingend die Vorstellung hat, mit seinem aktuellen Job alt zu werden. Im Umkehrschluß bedeutet das jedoch auch, dass Läden, Labels und Projekte aus der Natur der Sache heraus irgendwann von der Bildfläche verschwinden, quasi der Permanenz des Wechsels Rechnung tragen müssen; nicht zuletzt um neuen Einflüssen und Tendenzen Platz zu machen, die die Branche übrigens auch dringend benötigt. Diese neue Generation wird viel umstrukturieren, aus unseren Erfahrungen lernen und die meisten nur scheinbar in Stein gemeißelten Marktregeln ignorieren. Vor diesem Hintergrund ist die Krise höchstens ein Frühjahrsputz, der schon eine Weile angestanden hat. Das Feld wird neu bestellt und ich bin mir sicher, dass wir in den kommenden Jahren wieder reich ernten können werden. In diesem Sinne wurde auch mir klar, dass ich in den letzten Wochen eine Entscheidungaus vermeintlich ökonomischen Gründen getroffen habe, die ich schon vor einem Jahr aus mentaler und beruflicher Sicht hätte treffen müssen. Schade nur, dass ich leider knapp zwei Jahre zu spät den wahrscheinlich perfekten Shopmanager für einen Laden wie meinen gefunden habe und ihm nun kaum Zeit geben konnte, anzukommen.

Schön war´s und wird´s. // Belleville ist tot. Es lebe Belleville.
////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////
In diesem Sinne machen wir ab dem ersten September für einen Monat einen
umfassenden Räumungsverkauf.
Bedeutet: Wir haben den Belleville Store zu einem Inhouse Flohmarkt umgewandelt
und verkaufen alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Kommt vorbei, schnappt euch
die Schnäppchen und greift noch ein letztes Souvenir einer verstreichenden Ära ab.
Wir freuen uns auf Euch.
Euer Belleville Team
Rosa-Luxemburg-Str. 27
10178 Berlin
www.belleville-store.de

7 years Stockholm

Last week-end was my 7th year in Stockholm after 10 in Berlin. I didn’t celebrate last week that because i completely forgot about it, just thought about it like 30 seconds ago. But the fact that i forgot it is a celebration, and a great one! If you want to know why, ask me, i’ll tell you why!

Le Blog de Serge Kaganski : Murmures de Berlin : LesInrocks.com

Le Blog de Serge Kaganski : Murmures de Berlin : LesInrocks.com.

Un article que je me suis bien sur permis de commenter:

en tant que (vieux) lecteur des Inrocks des années 80-90 et ancien Berlinois, je ne peux resister a l’envie d’ecrire un mot sur cet article. C’est un exercice difficile de résumer ce qu’est Berlin en une page, notamment si votre séjour fut d’une durée relativement limitée et entre-coupée de quelques projections lors de la Berlinale. Quelques commentaires toutefois: Paris ne se limite pas aux zones touristiques, Berlin non plus. Le “vrai Berlin” n’est pas que celui qu’on trouve entre Potsdamerplatz et Alexanderplatz, on sent que vous avez tourné dans un perimetre de 1,5 km autour de la porte de Brandenbourg, ce qui est comprehensible mais regrettable. De la meme maniere, le musee du mur ne retrace pas l’histoire des juifs de Berlin, il suffit d’aller a quelques centaines de metres pour y trouver le musee juif (Jüdisches Museum), ou encore “Topographie des Terrors” (Topographie de la terreur), qui sont des endroits plus aptes a retracer (a l’aide de statistiques egalement) l’horreur de la shoa. Le musée du mur se concentre sur la periode 61-89. Petite annecdote personnelle: on y trouve d’ailleurs une photo de mon oncle qui faisait ses études de droit a Berlin en 62-63 et passa un an a creuser un tunnel pour liberer une soixantaines de personnes. Avec des consequences heureuses et desastreuses pour bon nombre de participants. Voila, c’est ce genre de choses personnelles qui sont retracées dans ce musee. Chaque Berlinois a une propre histoire – unique et souvent oubliée – qui rend la ville completement insaisissable. Il faut du temps pour comprendre, y rencontrer du monde et ecouter, car trop souvent les traces ont disparu. Merci en tout cas pour cet article, un difficile essai mais qui vaut la peine d’etre retenté, peut etre au travers d’une nouvelle visite a Berlin, cette fois plus longue.

The world is listening through Berlin

Jazzanova Last.fm-group
Jazzanova Last.fm-group

It must be true.

Week End Club Berlin

From berlin 12/09

Sonic Youth – new material in 2009.

From Diverse

Remember – July 2007, a great night in Berlin where SY played Daydream Nation and part of Rather Ripped. It’s been quiet since then and i am not expecting SY to come up north to Stockholm. It’s not on the map anyway, or maybe every 5th or 10th year.

So i checked out Sonicyouth.com and find out that SY is about to release a new album on Matador Records!

“After rampant speculation, Matador Records can confirm the label will be releasing a new studio album from Sonic Youth sometime in 2009. Having fulfilled their contractual obligations to the Universal Music Group, Sonic Youth recently reached an agreement with Matador to release the band’s 16th album of new material in all worldwide territories, save for Japan.

While Sonic Youth’s status as one of the more innovative and influential bands of the past 30 years needs little explanation, the group’s most recent recordings for Geffen — 2006’s ‘Rather Ripped’ being their final for the label — rank amongst the current decade’s best. For Matador, the opportunity to work in partnership with a group who’ve made such an profound impact on our roster/hometown/collective consciousness was one to jump at. Kim Gordon, Thurston Moore, Lee Ranaldo and Steve Shelley will commence recording the new Sonic Youth LP/CD this autumn and we look forward to sharing further details in the very near future.”

Create a free website or blog at WordPress.com.

Up ↑