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Berlin Kollektiv

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Berlin Kultur

kulturelle Ereignisse aus Berlin

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Gerhard Richter in Berlin

For those who missed the Gerhard Richter Panorama exhibition at the Neue Nationalgalerie in Berlin, i recommend you to have a look at the “me Collectors Room“, Auguststr. 68, presenting “Gerhard Richtier Editionen”.

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If there’s one business man within the music industry i’d like to express my respect for, it’s N*E*R*D ‘s Pharrell Williams. You can read about one day of his life in the latest issue of WSJ Magazine (yes, i do read this…). Pharrell is not only a genious as a music producer, he also has sense for time management and endurance, when i look at his agenda. 4 songs completed from scratch in 70 minutes, 11 hours straight spent recording. Well, keep on doing the good work, this goes right to my ears and my heart.

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2012 Bars and Restaurants in Berlin

I am lost.

In the last days, 4 friends asked me for the best and exclusive Berlin tips – all planning to spend some good time in the city during springtime, and all looking for a real blast in the best, most hyped and coolest bars, clubs, restaurants, hangouts, hotels, you name it… I’d better not disappoint them. Otherwise i’ll be the first one to lose my “Berliner” status.

So now you can help me: give me some of your best advices and i’ll make a “best of Berlin 2012” out of it. I’ll only add places where i’ve been myself. How to do it? Just post comments to this post with some of your favs – regardless the style, price, if it’s for bobos or hipsters, rich or poor, smart or dumb. I just want to get the best of Berlin right now 2012 – made by the berlin kollektiv readers.

I start here:

#1: Princess Kimchi, Kreuzberg
#2: Gendarmerie Restaurant, Mitte (it’s a joke – or maybe not?)
#3: Monsieur Vuong, Mitte
#4: Pan Asia, Mitte (remark: dissapointed of my last visit, april 2012)
#5: Michelberger Hotel, Nähe Warschauerstr.
#6: Dudu: Linienstr., Mitte
#7: Alpenstück, Schröderstr. Ecke Gartenstr., Mitte
#8: Toca Rouge, Torstr, Mitte
#9: Kutchi, Gipsstrasse, Mitte

To go out: obviously, Torstrasse is getting full attention during the night, even though this street is not so attractive during the day.

– Bravo Bar
– Kaffee Burger (try the Russendisko)
– Trust
– Kingsize (on Friedrichstrasse)

NO AGE live in Stockholm

Friday night, november 5th. I never thought I would have the amazing chance to see my musical highlight of the last 2 years live, here in sleepy Stockholm. Well i did, so thanks again Randy and Dean, for one hour of blasting pure power.

Guitarist Randy Randall, No Age, live in Stockholm

 

Grizzly Bear’s ‘Foreground’ – An aleatory and combinatory remix by Phoenix

Taken from WEAREPHOENIX.

A long time ago Grizzly Bear asked us to remix one of their tracks, but we never found the boldness to mess with their beautiful songs.
So the other day we figured, maybe if we combine great things together (Grizzly Bear, Eno, chance), it would create something good.

I N S T R U C T I O N S
1. Press play on either player
2. After an indefinite number of seconds, press play on other player
3. You can create your own mix by adjusting the volume on either player
4. If it’s good : enjoy, if it’s bad : try again !

Nice memories

Wow, i get so many good memories when i watch this movie.

Kissing the sky from Claudius Kirsch on Vimeo.

Agathe de Bailliencourt | web-culture

Agathe de Bailliencourt | web-culture.

If you haven’t heard about Agathe de Bailliencourt before, then here’s a great opportunity to do it. If you can’t read french, then you should just focus on the pics, they might tell more than all the words around.

Mein Mauerfall

Mein Onkel Klaus ist ohne Zweifel die einzige Person, die ich kenne, die ein Paar Jahre seines Studiums in Berlin geopfert hat, um als Fluchthelfer durch die Bebauung von Tunneln aktiv zu sein. Seine Leistung kann man an vielen Stellen in Berlin sehen und lesen. Sein Erlebniss des Mauerfalls konnte man letzte Woche in der Welt lesen. Hier ist sein Beitrag.

Er bad einige Familienmitglieder zu erzählen, wie sie den Fall der Mauer erlebt haben. Hier ist meine Geschichte.

———–
Am 10. November 1989 ging ich wie jeden Tag die Treppe runter zur Cafeteria meiner Uni in Paris, Café in einer Hand und den (für Studenten kostenlosen) “Le Figaro” in der anderen. Habe mich in einer Sofa gesezt, ich kann bis zum Millimeter genau sagen wo sie stand. Der Fernseher gegenüber war aus. Es war ein Freitag, wir hatte die Nacht vorher gefeiert und desshalb nichts am Fernsehen oder Radio gelesen oder gehört. Auf der ersten Seite war zu lesen: “Berlin: le mur tombe” (Berlin: die Mauer fällt). Ich kann mich nicht erinnern, dass ich die Zeitung durchgeblättert habe, und habe diese Nachricht irgendwie nicht so klar aufgenommen, wie sie tatsächlich war. Es gab ja schon seit ein Paar Wochen oder Monaten heftige Bilder aus den Botschaften in Ungarn und CSSR, sowie Leipzig. Ich habe die Zeitung auf dem Sofa geworfen und bin zum ersten Unterricht gegangen. Der Groschen ist erst Stunden später gefallen. Ich weiss über Details nichts mehr, aber es war eindeutich, dass es unter Studenten eine gewisse Aufregung gab, oder war ich das nur? Auf jeden Fall wurde darüber gesprochen. Im Laufen des Vormittags ist meine innere Aufregung so gestiegen, dass es mir klar war etwas grosses war passiert. Erst später war der Fernseher in der Cafeteria an, aber an Bilder kann ich mich überhaupt nicht erinnern. Eigentlich an gar nichts mehr spezifisches über die Erreignisse. Ich war nur an einer einzigen Sache interessiert: wie komme ich so schnell wie möglich nach Berlin?

Am Wochenende habe ich dann mit Freunden telefoniert, dann auch mit meiner Cousine Uli. Sehr schnell hatten wir uns entschieden. Wir hätten unsere Sachen packen können und sofort hinfliegen/-fahren können, aber nein, das ging doch nicht, wir waren alle damit einverstanden, erst nach Weihnachten hinzufahren. Und das haben wir auch so getan. Am 26.12.1989 kamen meine Freunde Delphine und Francois mit dem Zug aus Paris, ich stieg in Köln ein, wir trafen auf Uli und Ayse, und erlebten eine der unglaubligsten Wochen meines (wahrscheinlich eher “unseres” Lebens) zusammen. Sylvester feierten wir unter anderen bei Freunden von Klaus und Ute am Ku’damm, und endeten am Brandenburger Tor. Die gesamte Woche war wie ein Traum bei minus 10 Grad.

Heute 20 Jahre später kann ich zurückblicken und feststellen: wäre der 9. November 1989 nicht passiert hatte ich wahrscheinlich nicht fast 10 meiner aufregendsten Jahren in der (inzwischen gewordenen) Hauptstadt verbracht. Die 90er in Berlin sind einfach unschlagbar und unvergesslich gewesen. Ich hätte Sara dort nicht getroffen und wäre nicht Vater von August (in Berlin geboren), Vincent und Albert. Ich würde mir seit 7,5 Jahren nicht ständig wünschen, dort zurück hinziehen zu wollen, was – egal wann aber mit hundert prozent wahrscheinlichkeit, lebend oder tot – eines Tages passieren wird!
Berliner Mauerfall - 1989

 

 

 

 

 

 

 

Wie habt ihr denn den Fall der Mauer am 9. November in Erinnerung?

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