Search

Berlin Kollektiv

berlin for ex-berliner and exil-berliner

Category

Berlin Business

Web 2.0 Expo, NYC, and WebPlay ‘monetization2.0’, Sunnyvale, November 2009

I recently came back from some very interesting days in NYC at the Web 2.0 Expo and San Francisco at the Webplay Conference at the Plug and Play Tech Center in Sunnyvale. I thought it would be useful to gather some links and my own notes regarding this event.

For those who follow me on Twitter: i’ve been writing some stuff during the event, but the rest is here, in a compact way.

I start with the last keynote, at the WebPlay Conference, with George Zachary from Charles River Ventures (CRV). Fasten your seatbelts, that was definitely not only good news that came from a man who’s been living and following Internet businesses in the Valley for the last 15 (?) years. Here are my notes, now I let you read and understand them the way you want:

Facebook shows the path how to monetize Social Media.
Twitter is completely celebrity driven.
iPhone customers are not profitable to AT&T (neither for any other operator in Europe i guess…).
I never made an investment in a company when i felt less interested at the end of a five minute meeting (hey guys work on your elevator pitch).

Some facts and figures about George Zacharys business: 30 out of 80 firms are profitable.

Top 400 VCs had a ROI of zero.
Expectations: return 10x.
Question: where do all the big returns come from? Only a few companies we don’t talk about, small companies (correct me if i missunderstood).
Seed stage = long term losers.
Freemium model is a way.
Bitly has no business yet.
Twitter smart because they created an API. Part of the risk was outsourced to other companies.
Future of Social Media, is there an “after Facebook”? –> we had Geocities, e-Groups, Friendster, FAcebook, Twitter. The odds that there will be something new are quiet high.
Recommendations to Start-Ups: upfront costs have to be minumum. You have to have strong economics and strong margins. Focus on revenue line and gross margin.
George talked about the Quickstart program at CRV: 800 candidates, 22 chosen.
Mobile ad networks will be out of business or wil be acquired. Not a good time to start a mobile ad company.
Every net new job since 1980 comes from a start-up

Ok, got much more but since i was not sure, i prefer to drop that. So please, if you’ve been to this very inspiring event and made some notes, don’t hesitate to comment and add them to mine.

Other great stuff – from New York this time – that i really recommend you to check out:

Viktoria Trosien from Tiburon TV interviews
Thomas Hessler, CEO at zanox
Jeff Jarvis, Buzzmachine, with Jeff’s golden rule: “Do what you do best, link to the rest” and many more thoughts about the Beta World we live in.

Bye Bye Belleville…

Eben per Mail bekommen…

belleville Shop Berlin

LAST DAYS IN BELLEVILLE…
CLEARANCE SALE // buy everything but the kitchen sink
01.09.2009 – 30.09.2009 // Mi – Sa // 12:00 pm – 8 pm
////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////

Letztens hatte ich mit einer Designerin eines dieser Gespräche, in denen man
vom Hölzchen auf´s Stöckchen kommt. Wir sprachen über Mode, die Branche und Berlin und sie äußerte ihre Sorge über die aktuelle Fluktuation im Einzelhandel. Besonders viele avantgardistische Shops und Concept Stores würden momentan europaweit schließen. Sie fragte mich, ob dies ein Effekt der vermeintlichen Krise sei – ohne zu wissen, dass auch ich im Begriff bin meinen Belleville Store in den Schlussakt zu führen. Und tatsächlich ist in meinem Fall der letzte noch fehlende Impuls zu dieser Entscheidung der exorbitant schlechte Umsatz der vergangenen Monate gewesen.

Die Mode und ihre Handlanger sind Krisen gewohnt und ich habe in meiner nunmehr 10jährigen Zeit in der Branche noch nie einen Moment erlebt, in dem unabhängige Kreativschaffende nicht in mehrfacher Hinsicht am Rande ihrer Existenz lebten. „Die Mode bezeichnet die Permanenz des Wechsels. Sie selbst ist eine Dauerkrise.“sagt Silvia Bovenschen in „Die Listen der Mode“. Das Zitat hat zwar einen soziologischen Hintergrund, trifft jedoch ebenso ökonomisch zu. Denn welche Berufsguppe ist es schon gewohnt mit solch schlanken Strukturen und einer immensen Leidensbereitschaft zu arbeiten, wie es in den Kreativen Industrien – unter ihnen eben in der Modebranche – üblich ist? Mit den geringsten Mitteln und einer enormen Begeisterungsfähigkeit arbeiten hunderte Designer, Agenturen und Kreativschaffende motiviert an ihrer ganz persönlichen Idee einer schöneren Welt. Ganz klar; ich rede weder von der Großindustrie, noch von marketingorientierten Produktinnovatoren, sondern von den Produktidealisten, bei denen „die Sache“ an erster Stelle steht und die sich jahrelang erfolgreich davor drücken können, Projekte auf ihre Rentabilität zu prüfen.

Dennoch würde ich frei heraus behaupten, dass es der Independent Retail, also der konzeptorientierte und unabhängige Einzelhandel besonders schwer hat, denn er sitzt zwischen den Stühlen; auf der einen Seite die zart besaiteten Kreativen und auf der anderen der knallharte Handel mit der Auflage des sich drehenden Warenlagers. Die einen leiden unter dem Gefühl, dass die Händler unmoralisch mehr Geld an ihren Entwürfen verdienen als sie selbst, die anderen rechnen mit dem Daumen nach unten gerichtet vor, ob sich das mühsam erarbeitete Konzept jemals lohnen könnte. So schauen ambitionierte Shopinhaber selbst in rosigen Zeiten häufig auf einen angesichts des Aufwands relativ geringen Ertrag. Phasenweise wartet man vergeblich auf Kundschaft, weil es draussen entweder zu heiß oder zu kalt ist, es regnet, oder direkt vor der Tür monatelang eine Baustelle vor sich hin mäandert. Also bleibt man auf seinen Waren sitzen.

Umso dankbarer bin ich daher meinen treuen Stammkunden, die so oft und in Einkauflaune zu uns gekommen sind, denn durch Sie war das Glas immer halb voll und die Aussicht heiter. Wie oft dauerte ein achtstündiger Arbeitstag gefühlte 30 Minuten, weil man von einem intensiven Gespräch in die nächste lustige Runde stolperte, in der mir von Philosophen, Musikern, Journalisten oder Zahnärzten auf erhellende Weise die Welt erklärt wurde und auch ich ab und an selbst als Expertin gefragt war. Wenn mancher Kunde sich dankbar für die passende Beratung oder eine gute Qualität rückmeldete oder man gemeinschaftlich seltene aber dennoch auftauchende Probleme löste, bewegte man sich im Takt des großen Ganzen. Sehr gerne habe ich auch die Gelegenheiten auf den Messen genutzt, um mich mit Designern mit geschärftem Blick auf die eigene Disziplin auszutauschen. Manchmal wurde ich ganz hektisch, wenn ich bei einem neuen Label auf Beutejagd ging, um es als erste in Berlin zu präsentieren. Besonders stolz macht mich das von Anbeginn überdurchschnittlich motivierte Belleville Team. Alle haben mit ihrem Anspruch, ihrem Stil und ihrem Können einen wichtigen Teil dazu beigetragen, dass der Belleville-Store eben nicht nur ein schnöder Textileinzelhandel war, sondern ein Ort, an dem sich rege ausgetauscht wurde und an dem Meinungsvielfalt erwünscht war. Immer wieder staunten auch wir darüber, dass sich der Belleville-Store innerhalb einer halben Stunde in Belleville.fm verwandeln konnte wo plötzlich zu Livemusik Getränke an der Bar gereicht wurden; und wie oft wunderten sich im Gegenzug die Stammgäste einer Belleville.fm Veranstaltung, wenn sie den Raum am nächsten Tag und als Konsumtempel wiederentdeckten. Künstler haben sich in den vergangenen vier Jahren mehr als einmal in Belleville ausgetobt und in der letzten Zeit besuchten uns monateweise andere Shopkonzepte und passten sich angenehm wenig in das eigene Sortiment ein. Kurz: Wir haben viel ausprobiert. Geld verdient, haben wir selten.

Was also ist meine Antwort auf die sorgenvolle Aussage der Designerin bezüglich der sich verabschiedenden Stores? Na klar schubst die vermeintliche Krise viele Modeunternehmen über die Kante, aber diesen gefährlichen Platz haben sie sich schon selbstausgesucht. Ich würde mal behaupten, dass allen das Risiko jenseits des Mainstreams bewußt ist und ebenfalls glaube ich, dass wer sich für ein solches Unternehmen entscheidet kein allzu hohes Sicherheitsbedürfnis hat und im Gegenteil den beruflichen Erfahrungsweg mehr oder minder als das Ziel ansieht. Ich zumindest kenne niemanden, der zwingend die Vorstellung hat, mit seinem aktuellen Job alt zu werden. Im Umkehrschluß bedeutet das jedoch auch, dass Läden, Labels und Projekte aus der Natur der Sache heraus irgendwann von der Bildfläche verschwinden, quasi der Permanenz des Wechsels Rechnung tragen müssen; nicht zuletzt um neuen Einflüssen und Tendenzen Platz zu machen, die die Branche übrigens auch dringend benötigt. Diese neue Generation wird viel umstrukturieren, aus unseren Erfahrungen lernen und die meisten nur scheinbar in Stein gemeißelten Marktregeln ignorieren. Vor diesem Hintergrund ist die Krise höchstens ein Frühjahrsputz, der schon eine Weile angestanden hat. Das Feld wird neu bestellt und ich bin mir sicher, dass wir in den kommenden Jahren wieder reich ernten können werden. In diesem Sinne wurde auch mir klar, dass ich in den letzten Wochen eine Entscheidungaus vermeintlich ökonomischen Gründen getroffen habe, die ich schon vor einem Jahr aus mentaler und beruflicher Sicht hätte treffen müssen. Schade nur, dass ich leider knapp zwei Jahre zu spät den wahrscheinlich perfekten Shopmanager für einen Laden wie meinen gefunden habe und ihm nun kaum Zeit geben konnte, anzukommen.

Schön war´s und wird´s. // Belleville ist tot. Es lebe Belleville.
////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////
In diesem Sinne machen wir ab dem ersten September für einen Monat einen
umfassenden Räumungsverkauf.
Bedeutet: Wir haben den Belleville Store zu einem Inhouse Flohmarkt umgewandelt
und verkaufen alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Kommt vorbei, schnappt euch
die Schnäppchen und greift noch ein letztes Souvenir einer verstreichenden Ära ab.
Wir freuen uns auf Euch.
Euer Belleville Team
Rosa-Luxemburg-Str. 27
10178 Berlin
www.belleville-store.de

Daydream Nation – now with a .com

Okay, this is my first (mobile) post in 2009. Baaaad after 20 days in this year and a new US president. Today I got the domain Daydreamnation.com for a lot of money. Useless? Yes maybe. But i don’t care, it makes me think of a lot of things to do with it.

From Diverse

Berlin Web Week

As read on the zanox blog, there was a lot happening in Berlin last week. The whole Internet web2.0 community met at the Berlin Web Week there and discussed for example Facebook Applications and how to monetize the internet in general. This event is great, and shows the strength of Berlin as an important european business platform within online marketing.


Bookmark and Share

Stockholm

stockholm is cold but cool these days. Don’t know why.
i was in berlin last week, did not see much but i had some interesting “business” experience. Berlin is slowly becoming a great place for business. As deserved since 1989.

CYCOSMOS Re-launch

That was a surprise!

After all these years of frustration, of down-turn, of new projects taking their inspiration right from Snowcrash and the Cluetrain Manifest, here’s the big news: CYCOSMOS.COM is about to be relaunched.

cycosmos relaunch

What was CYCOSMOS you might ask? Take the best of collaborative filtering, Second Life and FaceBook and go back in time, year 1998: that’s CYCOSMOS.COM. Maybe the most advanced Community at this time, with about 1 million users.

And a lot of problems.

It cost me my job as – maybe the sexiest and most megalomaniac job title i ever had: Head of Cycosmos! :-D

9-5? Inte en chans!

MTG
Jag är förbannad (synd för en lördag kväll). Av den svenska jobbmentalitet. Tyckte mycket om DagensMedia kommentarer son försvarade MTGs kampanj (ok, den var riktigt dåligt gjort men innehållet var helt rätt).
Svenskar fattar inte att de konkurrerar 1- med alla de europeiska länder. 2- mot varandra för att komma upp (position och lön). Men nej, precis där är problemet. Inga hierakier och dåliga löner tills man blir pensionär gör att man helt enkelt struntar satsa hård på jobbet. Istället ska man gå fem och träna. BTW: jobba hård kan vara roligare än att bara jobba sina timmar. Skitsamma, den mentalitet bromsar många företag som MTG som har förstått att konkurensen inte finns i Sverige, utom internationellt. Grattis MTG, ni tänker rätt.

Andra bloggar om: , , ,

Berliner in San Francisco?

Hi,

wurde eben von einem alten Kollegen/Freunden konkaktiert, der seit einigen zeiten in San Francisco lebt und dort an einen deutschen blog mitschreibt.

Da gibt es wahrscheinlich das eine oder andere über Berlin in SF zu lesen… Ich forsche mal gleich nach…

sfblogger

Job in Stockholm within online marketing at a Berlin company

Hello,

are you looking for a job in Stockholm within online marketing, and more specifically affiliate marketing and search engine marketing? Do you have expertise within this field? Then please contact me at info@berlinkollektiv.com

Blog at WordPress.com.

Up ↑