Als wir vor 1 Monat in Brasilien war nur eines in allen Gesprächen: Tropa de Elite von Jose Padilha. Laut vielen ein Muss um die Lage in Brasilien und vor allem in Rio und ihren Favellas zu verstehen. Cidade de Deus war schon ein Höhepunkt im Bereich Gewalt und Realismus, aber scheinbar geht es noch weiter: noch realistischer, noch brutaler, noch roher. Was aber immer gleich bleibt ist die Kraft der Musik. Man kann nur eins erkennen, brasilianische Musik kennt keine Grenzen zwischen armen und reichen, zwischen guten und schlechten.

Heute abend kam die Nachricht, dass Tropa de Elite den goldenen Bär in Berlin bekommen hat. Ein gutes Zeichen für’s brasilianische Kino, und vor allem, wieder ein Film, der uns näher zur Wirklichkeit bringt. Die Kontroverse fängt erst jetzt in Europa an, nachdem Millionen Menschen den Film in Brasilien gesehen haben und mit geteilter Meinung über Tropa de Elite sprechen.

Info om “Tropa de Elite” på Svenska finns här hos Kulturbloggen.

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