berlin kollektiv


Agathe de Bailliencourt | web-culture
5. February 2010, 23:54
Filed under: Berlin Kultur, berlin originals

Agathe de Bailliencourt | web-culture.

If you haven’t heard about Agathe de Bailliencourt before, then here’s a great opportunity to do it. If you can’t read french, then you should just focus on the pics, they might tell more than all the words around.



Room with a (virtual) view
27. November 2009, 22:22
Filed under: BERLIN MISC | Tags: ,

When i stayed in SF, I had a nice room with a view on the top floor of the Clift Hotel. Too good to be true. Unfortunately, I did not have a single chance to admire the view during daylight. So I asked Google, and it did a good job for me.

By night (ok, sunrise), and then virtually generated by Google. Booah, wait a minute, this is the backdoor to many weird thoughts, it’s frightening what Google can do. No need to move any longer. Virtual reality is getting so close to… reality? My answer is no, it will never completely.



Web 2.0 Expo, NYC, and WebPlay ‘monetization2.0’, Sunnyvale, November 2009

I recently came back from some very interesting days in NYC at the Web 2.0 Expo and San Francisco at the Webplay Conference at the Plug and Play Tech Center in Sunnyvale. I thought it would be useful to gather some links and my own notes regarding this event.

For those who follow me on Twitter: i’ve been writing some stuff during the event, but the rest is here, in a compact way.

I start with the last keynote, at the WebPlay Conference, with George Zachary from Charles River Ventures (CRV). Fasten your seatbelts, that was definitely not only good news that came from a man who’s been living and following Internet businesses in the Valley for the last 15 (?) years. Here are my notes, now I let you read and understand them the way you want:

Facebook shows the path how to monetize Social Media.
Twitter is completely celebrity driven.
iPhone customers are not profitable to AT&T (neither for any other operator in Europe i guess…).
I never made an investment in a company when i felt less interested at the end of a five minute meeting (hey guys work on your elevator pitch).

Some facts and figures about George Zacharys business: 30 out of 80 firms are profitable.

Top 400 VCs had a ROI of zero.
Expectations: return 10x.
Question: where do all the big returns come from? Only a few companies we don’t talk about, small companies (correct me if i missunderstood).
Seed stage = long term losers.
Freemium model is a way.
Bitly has no business yet.
Twitter smart because they created an API. Part of the risk was outsourced to other companies.
Future of Social Media, is there an “after Facebook”? –> we had Geocities, e-Groups, Friendster, FAcebook, Twitter. The odds that there will be something new are quiet high.
Recommendations to Start-Ups: upfront costs have to be minumum. You have to have strong economics and strong margins. Focus on revenue line and gross margin.
George talked about the Quickstart program at CRV: 800 candidates, 22 chosen.
Mobile ad networks will be out of business or wil be acquired. Not a good time to start a mobile ad company.
Every net new job since 1980 comes from a start-up

Ok, got much more but since i was not sure, i prefer to drop that. So please, if you’ve been to this very inspiring event and made some notes, don’t hesitate to comment and add them to mine.

Other great stuff – from New York this time – that i really recommend you to check out:

Viktoria Trosien from Tiburon TV interviews
- Thomas Hessler, CEO at zanox
- Jeff Jarvis, Buzzmachine, with Jeff’s golden rule: “Do what you do best, link to the rest” and many more thoughts about the Beta World we live in.



Mein Mauerfall
8. November 2009, 22:56
Filed under: Berlin Deutschland, Berlin Kultur, berlin originals | Tags: , ,

Mein Onkel Klaus ist ohne Zweifel die einzige Person, die ich kenne, die ein Paar Jahre seines Studiums in Berlin geopfert hat, um als Fluchthelfer durch die Bebauung von Tunneln aktiv zu sein. Seine Leistung kann man an vielen Stellen in Berlin sehen und lesen. Sein Erlebniss des Mauerfalls konnte man letzte Woche in der Welt lesen. Hier ist sein Beitrag.

Er bad einige Familienmitglieder zu erzählen, wie sie den Fall der Mauer erlebt haben. Hier ist meine Geschichte.

———–
Am 10. November 1989 ging ich wie jeden Tag die Treppe runter zur Cafeteria meiner Uni in Paris, Café in einer Hand und den (für Studenten kostenlosen) “Le Figaro” in der anderen. Habe mich in einer Sofa gesezt, ich kann bis zum Millimeter genau sagen wo sie stand. Der Fernseher gegenüber war aus. Es war ein Freitag, wir hatte die Nacht vorher gefeiert und desshalb nichts am Fernsehen oder Radio gelesen oder gehört. Auf der ersten Seite war zu lesen: “Berlin: le mur tombe” (Berlin: die Mauer fällt). Ich kann mich nicht erinnern, dass ich die Zeitung durchgeblättert habe, und habe diese Nachricht irgendwie nicht so klar aufgenommen, wie sie tatsächlich war. Es gab ja schon seit ein Paar Wochen oder Monaten heftige Bilder aus den Botschaften in Ungarn und CSSR, sowie Leipzig. Ich habe die Zeitung auf dem Sofa geworfen und bin zum ersten Unterricht gegangen. Der Groschen ist erst Stunden später gefallen. Ich weiss über Details nichts mehr, aber es war eindeutich, dass es unter Studenten eine gewisse Aufregung gab, oder war ich das nur? Auf jeden Fall wurde darüber gesprochen. Im Laufen des Vormittags ist meine innere Aufregung so gestiegen, dass es mir klar war etwas grosses war passiert. Erst später war der Fernseher in der Cafeteria an, aber an Bilder kann ich mich überhaupt nicht erinnern. Eigentlich an gar nichts mehr spezifisches über die Erreignisse. Ich war nur an einer einzigen Sache interessiert: wie komme ich so schnell wie möglich nach Berlin?

Am Wochenende habe ich dann mit Freunden telefoniert, dann auch mit meiner Cousine Uli. Sehr schnell hatten wir uns entschieden. Wir hätten unsere Sachen packen können und sofort hinfliegen/-fahren können, aber nein, das ging doch nicht, wir waren alle damit einverstanden, erst nach Weihnachten hinzufahren. Und das haben wir auch so getan. Am 26.12.1989 kamen meine Freunde Delphine und Francois mit dem Zug aus Paris, ich stieg in Köln ein, wir trafen auf Uli und Ayse, und erlebten eine der unglaubligsten Wochen meines (wahrscheinlich eher “unseres” Lebens) zusammen. Sylvester feierten wir unter anderen bei Freunden von Klaus und Ute am Ku’damm, und endeten am Brandenburger Tor. Die gesamte Woche war wie ein Traum bei minus 10 Grad.

Heute 20 Jahre später kann ich zurückblicken und feststellen: wäre der 9. November 1989 nicht passiert hatte ich wahrscheinlich nicht fast 10 meiner aufregendsten Jahren in der (inzwischen gewordenen) Hauptstadt verbracht. Die 90er in Berlin sind einfach unschlagbar und unvergesslich gewesen. Ich hätte Sara dort nicht getroffen und wäre nicht Vater von August (in Berlin geboren), Vincent und Albert. Ich würde mir seit 7,5 Jahren nicht ständig wünschen, dort zurück hinziehen zu wollen, was – egal wann aber mit hundert prozent wahrscheinlichkeit, lebend oder tot – eines Tages passieren wird!
Berliner Mauerfall - 1989

 

 

 

 

 

 

 

Wie habt ihr denn den Fall der Mauer am 9. November in Erinnerung?



Paintings by Kim Gordon For Sale Online
21. October 2009, 21:08
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Noise Nomads

Yes you read right. You SY fans, who travelled the world to see the exhibition Sensational Fix with your own eyes. So now you can start to build your own fan-gallery in your living room – if you can afford it. I mean if your living room is large enough – money doesn’t matter when it comes to gathering SY pieces of art. Anyhow, think hard about it. Ask for how many pieces were produced. I already see that the “Dude War” exists in at least 2 exemplars, the one from Malmö and the one sold by Colette.

dude war malmoe

So 4.000 EUR might be ok, but not if 50 other pieces are around. Personally i prefer the Malmö Dude War than the one at Colette. Here is the Malmös version. BTW: tonight, SY plays in Berlin. I really feel like i am at the wrong place.



Stockholm doesn’t like Street Art. Sao Paulo doesn’t like Pixo.
3. September 2009, 22:42
Filed under: BERLIN MISC | Tags: , , ,

After writing that “Stockholm doesn’t like street art“, i need to mention that Sao Paulo doesn’t either, and they really have a good reason not to. The “Pixo”, a new form of grafitti, black, ugly, iliterate, is really a scary thing for the Paulistas. Look at this video.

Thx to Damien for the info



Bye Bye Belleville…
30. August 2009, 09:42
Filed under: Berlin Business, Berlin Kultur | Tags: , ,

Eben per Mail bekommen…

belleville Shop Berlin

LAST DAYS IN BELLEVILLE…
CLEARANCE SALE // buy everything but the kitchen sink
01.09.2009 – 30.09.2009 // Mi – Sa // 12:00 pm – 8 pm
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Letztens hatte ich mit einer Designerin eines dieser Gespräche, in denen man
vom Hölzchen auf´s Stöckchen kommt. Wir sprachen über Mode, die Branche und Berlin und sie äußerte ihre Sorge über die aktuelle Fluktuation im Einzelhandel. Besonders viele avantgardistische Shops und Concept Stores würden momentan europaweit schließen. Sie fragte mich, ob dies ein Effekt der vermeintlichen Krise sei – ohne zu wissen, dass auch ich im Begriff bin meinen Belleville Store in den Schlussakt zu führen. Und tatsächlich ist in meinem Fall der letzte noch fehlende Impuls zu dieser Entscheidung der exorbitant schlechte Umsatz der vergangenen Monate gewesen.

Die Mode und ihre Handlanger sind Krisen gewohnt und ich habe in meiner nunmehr 10jährigen Zeit in der Branche noch nie einen Moment erlebt, in dem unabhängige Kreativschaffende nicht in mehrfacher Hinsicht am Rande ihrer Existenz lebten. „Die Mode bezeichnet die Permanenz des Wechsels. Sie selbst ist eine Dauerkrise.“sagt Silvia Bovenschen in „Die Listen der Mode“. Das Zitat hat zwar einen soziologischen Hintergrund, trifft jedoch ebenso ökonomisch zu. Denn welche Berufsguppe ist es schon gewohnt mit solch schlanken Strukturen und einer immensen Leidensbereitschaft zu arbeiten, wie es in den Kreativen Industrien – unter ihnen eben in der Modebranche – üblich ist? Mit den geringsten Mitteln und einer enormen Begeisterungsfähigkeit arbeiten hunderte Designer, Agenturen und Kreativschaffende motiviert an ihrer ganz persönlichen Idee einer schöneren Welt. Ganz klar; ich rede weder von der Großindustrie, noch von marketingorientierten Produktinnovatoren, sondern von den Produktidealisten, bei denen „die Sache“ an erster Stelle steht und die sich jahrelang erfolgreich davor drücken können, Projekte auf ihre Rentabilität zu prüfen.

Dennoch würde ich frei heraus behaupten, dass es der Independent Retail, also der konzeptorientierte und unabhängige Einzelhandel besonders schwer hat, denn er sitzt zwischen den Stühlen; auf der einen Seite die zart besaiteten Kreativen und auf der anderen der knallharte Handel mit der Auflage des sich drehenden Warenlagers. Die einen leiden unter dem Gefühl, dass die Händler unmoralisch mehr Geld an ihren Entwürfen verdienen als sie selbst, die anderen rechnen mit dem Daumen nach unten gerichtet vor, ob sich das mühsam erarbeitete Konzept jemals lohnen könnte. So schauen ambitionierte Shopinhaber selbst in rosigen Zeiten häufig auf einen angesichts des Aufwands relativ geringen Ertrag. Phasenweise wartet man vergeblich auf Kundschaft, weil es draussen entweder zu heiß oder zu kalt ist, es regnet, oder direkt vor der Tür monatelang eine Baustelle vor sich hin mäandert. Also bleibt man auf seinen Waren sitzen.

Umso dankbarer bin ich daher meinen treuen Stammkunden, die so oft und in Einkauflaune zu uns gekommen sind, denn durch Sie war das Glas immer halb voll und die Aussicht heiter. Wie oft dauerte ein achtstündiger Arbeitstag gefühlte 30 Minuten, weil man von einem intensiven Gespräch in die nächste lustige Runde stolperte, in der mir von Philosophen, Musikern, Journalisten oder Zahnärzten auf erhellende Weise die Welt erklärt wurde und auch ich ab und an selbst als Expertin gefragt war. Wenn mancher Kunde sich dankbar für die passende Beratung oder eine gute Qualität rückmeldete oder man gemeinschaftlich seltene aber dennoch auftauchende Probleme löste, bewegte man sich im Takt des großen Ganzen. Sehr gerne habe ich auch die Gelegenheiten auf den Messen genutzt, um mich mit Designern mit geschärftem Blick auf die eigene Disziplin auszutauschen. Manchmal wurde ich ganz hektisch, wenn ich bei einem neuen Label auf Beutejagd ging, um es als erste in Berlin zu präsentieren. Besonders stolz macht mich das von Anbeginn überdurchschnittlich motivierte Belleville Team. Alle haben mit ihrem Anspruch, ihrem Stil und ihrem Können einen wichtigen Teil dazu beigetragen, dass der Belleville-Store eben nicht nur ein schnöder Textileinzelhandel war, sondern ein Ort, an dem sich rege ausgetauscht wurde und an dem Meinungsvielfalt erwünscht war. Immer wieder staunten auch wir darüber, dass sich der Belleville-Store innerhalb einer halben Stunde in Belleville.fm verwandeln konnte wo plötzlich zu Livemusik Getränke an der Bar gereicht wurden; und wie oft wunderten sich im Gegenzug die Stammgäste einer Belleville.fm Veranstaltung, wenn sie den Raum am nächsten Tag und als Konsumtempel wiederentdeckten. Künstler haben sich in den vergangenen vier Jahren mehr als einmal in Belleville ausgetobt und in der letzten Zeit besuchten uns monateweise andere Shopkonzepte und passten sich angenehm wenig in das eigene Sortiment ein. Kurz: Wir haben viel ausprobiert. Geld verdient, haben wir selten.

Was also ist meine Antwort auf die sorgenvolle Aussage der Designerin bezüglich der sich verabschiedenden Stores? Na klar schubst die vermeintliche Krise viele Modeunternehmen über die Kante, aber diesen gefährlichen Platz haben sie sich schon selbstausgesucht. Ich würde mal behaupten, dass allen das Risiko jenseits des Mainstreams bewußt ist und ebenfalls glaube ich, dass wer sich für ein solches Unternehmen entscheidet kein allzu hohes Sicherheitsbedürfnis hat und im Gegenteil den beruflichen Erfahrungsweg mehr oder minder als das Ziel ansieht. Ich zumindest kenne niemanden, der zwingend die Vorstellung hat, mit seinem aktuellen Job alt zu werden. Im Umkehrschluß bedeutet das jedoch auch, dass Läden, Labels und Projekte aus der Natur der Sache heraus irgendwann von der Bildfläche verschwinden, quasi der Permanenz des Wechsels Rechnung tragen müssen; nicht zuletzt um neuen Einflüssen und Tendenzen Platz zu machen, die die Branche übrigens auch dringend benötigt. Diese neue Generation wird viel umstrukturieren, aus unseren Erfahrungen lernen und die meisten nur scheinbar in Stein gemeißelten Marktregeln ignorieren. Vor diesem Hintergrund ist die Krise höchstens ein Frühjahrsputz, der schon eine Weile angestanden hat. Das Feld wird neu bestellt und ich bin mir sicher, dass wir in den kommenden Jahren wieder reich ernten können werden. In diesem Sinne wurde auch mir klar, dass ich in den letzten Wochen eine Entscheidungaus vermeintlich ökonomischen Gründen getroffen habe, die ich schon vor einem Jahr aus mentaler und beruflicher Sicht hätte treffen müssen. Schade nur, dass ich leider knapp zwei Jahre zu spät den wahrscheinlich perfekten Shopmanager für einen Laden wie meinen gefunden habe und ihm nun kaum Zeit geben konnte, anzukommen.

Schön war´s und wird´s. // Belleville ist tot. Es lebe Belleville.
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In diesem Sinne machen wir ab dem ersten September für einen Monat einen
umfassenden Räumungsverkauf.
Bedeutet: Wir haben den Belleville Store zu einem Inhouse Flohmarkt umgewandelt
und verkaufen alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Kommt vorbei, schnappt euch
die Schnäppchen und greift noch ein letztes Souvenir einer verstreichenden Ära ab.
Wir freuen uns auf Euch.
Euer Belleville Team
Rosa-Luxemburg-Str. 27
10178 Berlin
www.belleville-store.de



The art of Noise — Kim Gordon interviewt von Monopol Magazin
6. June 2009, 08:19
Filed under: Berlin Deutschland, Berlin Kultur, MUSIK | Tags: , ,

Habe dieses Interview von Kim Gordon zur Austellung in Düsseldorf irgendwie versehen. Hier ist es also:

The art of Noise — im Monopol Magazin.



7 years Stockholm
1. June 2009, 21:36
Filed under: BERLIN MISC, Berlin Stockholm | Tags: ,

Last week-end was my 7th year in Stockholm after 10 in Berlin. I didn’t celebrate last week that because i completely forgot about it, just thought about it like 30 seconds ago. But the fact that i forgot it is a celebration, and a great one! If you want to know why, ask me, i’ll tell you why!



the global warming effect: Last.fm is offline
31. May 2009, 21:21
Filed under: BERLIN MISC | Tags:

Due to datacenter temperature issues beyond our control Last.fm is currently offline.

First time i read something like this. Sounds a bit like we’ll hear this more in the future when i think about global warming issues!

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